Mette führt Buch, Irma gibt Bücher weiter. Meine neuste Kolumne finden Sie in der Rubrik «lesen» – und mehr.
Interviews
Kaffeekränzchen Online
Sandra Wöhe, eine schillernde Persönlichkeit
Liebe Leute, was sagt ihr nun, wenn ihr seht, dass unser nächster Gast ebenfalls aus der Schweiz kommt? Oder sollte ich sagen – es ist eine „Gästin“? Auf jeden Fall ist sie eine nicht nur in der Schweiz bekannte Persönlichkeit. Ja, doch, sie ist, wie oben erwähnt, schillernd und nichts für prüde Otto-Normalverbraucher. Sandra Wöhe schreibt. Das ist nichts Besonderes, sagt ihr? Stimmt, das tun viele andere ebenfalls. Das „Was“ macht’s aus! Es sind weder Tierbücher, noch Bücher über Natur und Gesellschaft. Erst recht keine schwülstigen Liebes-Herz-Schmerz- Romane. Nein, ihr Metier liegt auf dem Gebiet der Frauen-und Lesbenliteratur.
Oft lese ich im Blog ihre Kolumnen. Schmunzelnd und mit Bewunderung. Ich mag ihre locker-leichte Schreibe. Ich mag die Art, wie sie in ihren Büchern das Thema Frauenliebe darstellt. Da ist nichts Schmutziges enthalten. Es ist eben Liebe zwischen Frauen. Ja, ganz einfach! Und ganz normal!
Ihre Bücher kenne ich allesamt, die Geschichten, die sie auch im Konkursverlag veröffentlichte, nicht vollständig. Sie leider nur ein wenig. Aber immerhin hat die Frau mit der angenehmen Stimme mir schon so manchen guten Tipp in Sachen Schreiben, aber auch im Umgang mit den lieben Mitmenschen gegeben!
Gewiss werdet ihr im Internet selbst ihren Namen suchen und dabei unendlich viele Ergebnisse erhalten.
Doch hier bei Yasni geht’s etwas privater zu. Wir „smalltalken“ in unserem Café. Und wir fragen sie, die Sandra, Yasnianerin seit 2007 – und- das ist das Schöne- bekommen die gewünschten Antworten direkt in unser Blog-Café geliefert!
Nun zu den Fragen, die ich Sandra stellen möchte. Sie ähneln den Tipps zum Befüllen des Yasni-Exposés, die Florian Schütz im Yasniblog veröffentlicht hatte.
Liebe Sandra, welches Erlebnis in letzter Zeit hat dich besonders getroffen?
Sandra Wöhe: Gegen die großen Sachen bin ich gewappnet. Aber die kleinen Dinge, die ziehen mir regelmäßig die Schuhe aus. Da verliere ich doch glatt gegen meinen vierjährigen Neffen beim Spielen, und das nur, weil ich die englische Anleitung nicht richtig verstanden habe! Das kann so nicht bleiben, habe ich mir geschworen. Im nächsten Mai mache ich einen Sprachkurs, in Oxford, damit es nachher auch richtig gut klingt. Und nachmittags hört der kleine Mann mir die Vokabeln ab. 
Wie wirst du von deinen Freundinnen und Freunden gesehen?
Sandra Wöhe: „Du bist eine Wundertüte“, sagt mir eine Freundin, die mich seit einem halben Jahrhundert begleitet. Ich zucke mit den Achseln. Manchmal überrasche ich mich selbst. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass ich im Grunde Vegetarierin bin. Dabei ist das schon seit sechs Wochen so.
Möchtest du uns etwas über dein liebstes Hobby erzählen?
Sandra Wöhe: Aber gerne. Maestro, ich wäre dann so weit. Mikro ein, Music on, Volume high. Ich singe. Und wie. Strahlend schief, fröhlich falsch und leidenschaftlich laut. Meine Nachbarin liebt es. Bis jetzt jedenfalls. Nächste Woche kommt ihr Hörgerät aus der Reparatur.
Kannst du dich an dein allererstes Buch erinnern, das du gelesen hast?
Sandra Wöhe: Sieben war ich. Diese blöde Lungenentzündung. Und meine Sommersprossen waren weg. Die konnten nur beim Kleinen Onkel sein. Ja, genau, bei dem Pferd von Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Das hatte sie mir zurückzugeben, meine Sommersprossen. Aber zackich! Auch ein Schimmel darf nicht stehlen. Wo kämen wir denn sonst hin?
Wann hast du eigentlich mit dem Schreiben begonnen?
Sandra Wöhe: Im Grunde habe ich mit dem Schreiben noch gar nicht angefangen. Nach drei Romanen, ungezählten Kurzgeschichten und noch mehr Kolumnen bin ich leider immer noch zu feige, Buchstaben, Wörter und Sätze so zu setzen, wie es richtiger wäre. Oder eine Geschichte zu brechen, einfach so, ohne auf die Glaubwürdigkeit Rücksicht zu nehmen. Mein Schreiben will anderen gefallen. Immer noch. Leider.
Wie sieht dein Traumjob aus?
Sandra Wöhe: Uralte Manuskripte in einer Klosterbibliothek restaurieren. Zeitzeugnisse der US Library of Congress digitalisieren. Die Lebensmitteleinkäufe des Vatikans studieren. Wöhe, Sandra Wöhe. Mit der Lizenz zur Neugier.
Was willst du im Leben noch erreichen?
Sandra Wöhe: Ab dem nächsten Jahr werde ich mich an der Zürcher Hochschule der Künste mit Cultural Media Studies beschäftigen. Das Studium wird mich unweigerlich verändern, mich, meine Sprache, mein Schreiben, mein Sein. Aber wer mit Doris Day im Ohr aufgewachsen ist, dem kann nichts passieren. Que sera, sera, whatever will be, will be.
Erzähle etwas über deine Bücher!
Sandra Wöhe: „Lass mich deine Pizza sein“ spielt mit lesbischen Klischees und heterosexuellen Stereotypen. Beim Schreiben habe ich mich köstlich amüsiert. Vor lauter Lachen gab es Bauchmuskelkater.
„Giraffe im Nadelöhr“? Ich fand es reizend und reizvoll, einen Roman über erotische Sinnlichkeit zu schreiben. Er wurde ein Bestseller. Für Kopf und Bauch.
„Die indonesischen Schwestern“ habe ich aus Wut geschrieben. Die Leute lügen doch, wenn sie behaupten, Rassismus trifft dich nur, wenn du kein Deutsch lernst. Nun ja. Ein wenig Humor entlarvt jeden Unsinn.
Welches deiner Bücher liebst du am meisten?
Sandra Wöhe: Was ich am meisten liebe, ist nicht der gedruckte Roman, sondern die Vorarbeit, das Manuskript. Solange eine Geschichte nicht veröffentlicht ist, kann ich sie ganz nach Lust und Laune umwerfen und gestalten. Sie gehört mir. Mir ganz alleine. Noch.
Dein Lieblingsspruch?
Sandra Wöhe: Autorinnen lügen, sagt die Autorin.
Regina Sehnert, Regina, Café-Verwalterin mit Schreiboption, 9. November 2012
Der neue Knoten im World Wide Web - frauenwelt.li
Soziale Netzwerke? Im dritten Jahrtausend sind das neben persönlichen Begegnungen auch Online-Kontakte via Twitter, Facebook und YouTube. Mit einem Klick rund um die Welt vernetzt, veröffentlicht und verbreitet – für Autorinnen ein «have to» im Internet. Damit aus dem Nebenher ein Miteinander wird, bahnte Sandra Wöhe für femscript.ch den Weg auf die DatenautorInnenbahn. Wir fragten nach, welche Auffahrten schon offen sind.
femscript.ch: Wo findet uns frau denn im Netz?
Sandra Wöhe: Neben unserem Heimatportal www.femscript.ch sind wir auf Facebook als «Netzwerk schreibender Frauen» vertreten. Zusätzlich werden unsere Postings parallel und zeitgleich über Twitter und MySpace veröffentlicht. Ein Netz besteht nicht nur aus Knoten, sondern auch aus den Verbindungen dazwischen. Täglich schließen sich uns AutorInnen aus dem deutschsprachigen Raum auf Facebook an. Hier finden sie, neben dem Austausch unter KollegInnen, Kontakte im Verlagswesen und Buchhandel sowie in der Medienlandschaft. In gerade einmal drei Monaten sind so rund 500 NetzwerkerInnen zusammengekommen, die vorwiegend in der Schweiz, in Deutschland oder Österreich daheim sind.
femscript.ch: Das klingt nicht schlecht. Und was sind die Inhalte?
Sandra Wöhe: Alles, was mit dem Schreiben zu tun hat, es geht rund ums Buch. Dazu gehören also auch Informationen über Wettbewerbe, Stipendien, Schreibwerkstätten und Tipps. Natürlich verbreiten wir zudem Nachrichten unserer Femscript-Mitfrauen, Lesungen, Schreibtischtermine, Neuerscheinungen und so weiter. Außerdem gibt es Berichte, Videos, Soundtracks, die wir zum Teil selbst produzieren.
Facebook bietet die Möglichkeit, all dies zu teilen und so weiter zu verbreiten. Direkte Kommentare fördern den Austausch, sorgen für neue Denkanstöße und führen zu persönlichen Kontakten auch über Kantons- oder Genregrenzen hinweg.
femscript.ch: Stichwort Video. Wo finden wir Videos von femscript.ch?
Sandra Wöhe: Auf Facebook natürlich. Und selbstverständlich ist femscript.ch mit einem eigenen Profil auf den Videoportalen youtube.com, myvideo.ch und myspace.com vertreten. Einfach femscript.ch ins Suchfeld eingeben.
Mit dem «Gefällt mir»-Button kann uns jedeR unterstützen und für mehr Öffentlichkeit sorgen. Und wir können uns revanchieren, mit einem Klick.
femscript.ch: Warum das Internet, wenn es doch um Bücher geht?
Sandra Wöhe: Es geht um weit mehr. Wer heutigentags nicht im Internet zu finden ist, wird nicht gelesen, existiert gar nicht, wie böse Zungen behaupten. Das Netz ist zu einem der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Schnell, konkurrenzlos und noch extrem günstig.
femscript.ch: Was bedeutet das für uns, was können wir tun?
Sandra Wöhe: Mitfrauen, die sich bereits in der virtuellen Welt bewegen, unterstützen wir durch unsere Profile. Für die anderen, die sich bisher nur an die reale Welt hielten, können wir nun die Startrampe in das World Wide Web sein. Ich denke da an Kontakte für Rezensionen, Lesungen, Porträts und vieles mehr. Doch das Marketing ist nur ein Aspekt. Frauen, die noch nicht veröffentlicht haben, finden auf unserem Facebook-Profil interessierte seriöse Verlage, Lektorat und Coachingangebote. Noch ist Deutschland stark vertreten. Ich hoffe, das wird sich mit der Zeit ausgleichen. In den Sozialen Netzwerken ist es wie im realen Leben: Freundschaften brauchen Zeit und sie wollen gepflegt werden.
femscript.ch: Wie kann ich mich mit femscript.ch vernetzen?
Sandra Wöhe: Einfach adden. Wer noch kein Facebook-Profil hat, kontaktiert mich entweder auf meiner Website www.sandrawoehe.ch oder mailt mir direkt an medias@femscript.ch. Wir machen dann einen Termin ab, bei dem wir alle Einzelheiten besprechen. Und schon bald können wir dich herzlich willkommen heißen in unserem Online-Netzwerk. Keine Angst! Internet ist keine Hexerei.
Interview veröffentlicht in frauenLeben.li, März 2012
Wenn das Schlüsselloch errötet
Vielfalt und Abgründe des Liebeslebens: Das Jahrbuch der Erotik «Mein lesbisches Auge 11» (konkursbuch Verlag Claudia Gehrke) erzählt vom ersten Kuss und davon, wie sich die Schönheit im Leben und in der Liebe ausbreitet. Wie war das, als Sandra Wöhe das zweite Mal eine Frau küsste?
Erinnerst du dich an deinen „ersten lesbischen Kuss“? Kannst du die Geschichte, die dazu führte, und den Kuss selbst erzählen?
Sandra Wöhe: An den zweiten, an den erinnere ich mich genau. Zürich im Januar 1984. Es war schrecklich kalt und lange nach Mitternacht. Ich hatte den letzten Zug nach Bad Ragaz verpasst. Nicht völlig unabsichtlich. Wegen Sonya, die mich schon den ganzen Abend interessiert hatte, sie konnte wundervoll tanzen, und wäre ich nicht so jung, so unerfahren und so verlegen gewesen, ich hätte das Wippen ihrer, nun ja, ihres durchtrainierten Hinterns genossen, so musste ich immer wegsehen, damals hätte ich niemals so unverfroren nach dem geschaut, was mir Freude macht, aber ich kleines Landei in der Weltstadt voller attraktiver Frauen, von denen ich mir kaum zu hoffen wagte, dass sie vielleicht, eventuell, möglicherweise ...
Also, zurück zu Sonya. Sonya hatte Erbarmen. Sie habe ein Gästebett, sagte sie und dass ihre Wohnung ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof sei. Höchstens eine Viertelstunde von hier. Ich war so dankbar, dass ich sie spontan umarmte und so stürmisch wie ich nur konnte abknutschte. Etwas zu ungestüm, nehme ich an. Jedenfalls landete ich reichlich unelegant auf ihren Lippen. Wie zart die doch waren! So weich, so unbeschreiblich exquisit. Ich blieb ein wenig dort. Und dann? Dann! Küsste sie mich zurück. Ja, so hätte der erste Kuss sein sollen, denke ich noch heute.
Wir kamen nie bei ihr an. Unser zweiter Kuss war schuld. Er zog sich hin, vom Bellevue über fast jeden Hauseingang der Oberdorfstrasse. Und es war doch so kalt! Am Zwingliplatz und auf dem Rindermarkt wärmten wir uns die Hände unter den Pullovern. Eine Viertelstunde für den Weg? Auf der Rudolf-Brun-Brücke und dem Mühlesteg glitzerte der Frost im ersten Morgenlicht. Vor dem Bahnhof wurde der Kuss zum Abschied. Nur diesen einen Kuss gab es für uns. Wenn ich das damals gewusst hätte ...
Ist dir das Aussehen von Bedeutung?
Sandra Wöhe: Meistens stolpere ich über das Aussehen. Manchmal falle ich auch darauf herein.
Auf was – bezogen auf das Äußere – achtest du bei anderen Frauen?
Sandra Wöhe: Ganz gleich, wie sie aussehen, es gibt Frauen, die würde ich nicht eines Blicks würdigen. Selbst wenn sie die einzige mögliche Liebhaberin im Weltall wären. Ja, es gibt sie. Meine Ex hatte von einer geschwärmt, wie klug die sei, wie attraktiv, wie souverän im Auftreten. Eine Sahneschnitte, von der ich mir ruhig eine Scheibe abschneiden könne. Ich war dieser Wundertorte noch nie begegnet. Ausstehen konnte ich sie trotzdem nicht. Schließlich schrieb sie schlecht. Richtig grottig. Gelesen hatte ich zwar nie etwas von ihr, aber je mehr meine Ex von ihr schwärmte, desto unattraktiver fand ich diese VIP-Tussi im Fernsehformat, diese Literaturkanaille mit Z-Prominenz-Status, diese Podiumsexpertin für Alltagstrivialitäten.
Nun saßen wir hier, bei diesem Literatur-Festival, und während sie mit einer anderen sprach, warf sie mir einen Blick zu. Lang genug, dass meine Hände feucht wurden. Ihr Buch, das ich hatte signieren lassen wollen, wäre mir beinahe aus der Hand gerutscht. Dann fiel es doch: Ihr zweiter Blick traf mich. Nun war ich dran. Ich strahlte. Sie lächelte. Überall hätte ich ein Lager mit ihr aufgeschlagen. Jetzt. Hier. Sofort. Wortlos schob ihr meine zitternde Hand den Roman zu. Sie signierte. Lächelte wieder. Ich konnte nur noch fortgehen. Nun schwärme ich genauso wie meine Ex. Ja, meine Ex. Der wurde das nämlich zu viel.
Hat das Aussehen Einfluss auf deine Partnerinnensuche?
Sandra Wöhe: Attraktivität plus Ausstrahlung ist der Passepartout zu meinem Schoß und meiner Seele.
Entsprichst du selbst deinen „Schönheitsidealen“?
Sandra Wöhe: Wenn meine äußere Schönheit gerade im Trend liegt, finde ich mich gern unwiderstehlich. Bin ich just aus der Mode, würde ich mich am liebsten in die Altkleidersammlung geben. Da das leider nicht geht, warte ich, bis ich wieder up to date bin.
Was sind deine „Schönheitsideale“?
Sandra Wöhe: Auf dem Schatzkästlein meiner Schönheitsideale steht: Lebe deine Talente. Erkenne deine Tabus. Und: Stelle alles unter die Tugenden.
Magst du deinen Körper? Was an ihm, was nicht, warum ...?
Sandra Wöhe: Mein Körper ist meine beste Freundin. Mit niemandem habe ich so viel durchgestanden. Ohne ihn wäre ich ein einsamer Mensch.
Hat sich deine Bewertung des Äußeren im Laufe der Jahre geändert oder ist sie unverändert geblieben?
Sandra Wöhe: Früher hatte ich keinen. Aber jetzt hängt ein Vergrößerungsspiegel in meinem Bad. Ein Mitesser, den ich sehen kann, ist auch groß genug zum Ausdrücken. Ich liebe das Risiko eben immer noch. Gegenüber dem Rest, ob mit oder ohne Fältchen, Orangenhaut, Altersflecken und so weiter, bin ich milder geworden.
Was empfindest du persönlich als „schön“ bei einer Frau?
Sandra Wöhe: Wenn sie das Beste aus sich macht auch für sich selbst, sich pflegt, auf sich achtet, sich ganz einfach lieb hat, ist eine Frau schön. Ob sie dabei meinen Geschmack trifft, ist keine Frage von Schönheit.
Hast du einen bestimmten „Typ“ Frau, auf den du „stehst“?
Sandra Wöhe: Charme mit einer gewissen Galanterie, gute Manieren und Respekt – da hat sie schon fast meine Aufmerksamkeit.
, fragt Sandra Wöhe, Autorin für Frauen - und Lesbenliteratur, Winter/Frühling 2012
Sie zeigen grenzenlose Farbenpracht I SÜDKURIER Medienhaus
Bunt, schrill, verrückt: Zum zweiten Mal ließ der Christopher Street Day (CSD) materielle und geistige
Grenzen hinter sich und überquerte symbolisch die deutsch-schweizerische Grenze.
Stefan Baier bei der Kundgebung auf der Marktstätte. Der Vorsitzende des CSD Konstanz weiß, wie wichtig der ständige Einsatz für die eigenen Rechte ist. „Die Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Eheschließung im Konstanzer Standesamt ist ein wichtiger Schritt gewesen, doch das Ziel ist noch lange nicht erreicht“, sagt er.
In Kreuzlingen begannen die Teilnehmer aller sexuellen Orientierungen ihren Demonstrationszug gegen Ausgrenzung. Traditionell angeführt von den Frauen vom Verein Belladonna auf ihren Motorrädern verließen die Mitwirkenden den Bärenplatz leicht verspätet und mussten auch an der Grenze einige Minuten warten, denn diese durfte erst ab zwölf Uhr überquert werden. Schließlich jedoch vollzogen Stefan Baier, Lorielle London und Ross Anthony als Erste den symbolischen Schritt zur Vorurteilsfreiheit und bahnten den Weg für hunderte von Teilnehmern.
Auf ihrer Strecke durch die Konstanzer Altstadt zogen die feiernden und demonstrierenden Menschen dann alle Blicke auf sich. Die zwei Musikwagen schlängelten sich geschickt durch die engen Gassen der Stadt, am Münster vorbei, über den Fischmarkt zur Marktstätte. Dort verkündete Stefan Baier den Forderungskatalog gegen Unterdrückung und Diskriminierung: „Wir fordern unseren Platz inmitten der Gesellschaft und fordern jeden Einzelnen dazu auf, für die Gleichberechtigung einzustehen.
"Ob Homo-, Trans- oder Bisexuelle, sie verstecken sich nicht und fordern unter den Farben des Regenbogens Aufmerksamkeit und Respekt. „Wenn ich bei jedem CSD auch nur eine Person bewegen kann, seine Einstellung zu ändern, dann habe ich etwas erreicht“, ist Ute Hauth von der Piratenpartei überzeugt.
Das Motto „Trau Dich“ soll dabei nicht nur Menschen bewegen, ihre Sexualität offen auszuleben, sondern fordert auch Gleichberechtigung bei der Eheschließung. „Es sind CSDs, die eine wichtige Stellung in unserem Bemühen um gesellschaftliche Akzeptanz einnehmen“, so Baier. Es war eine bunte Party, die in Erinnerung bleiben wird. Weltweit ist der hiesige grenzüberschreitende CSD einzigartig. Doch wie viel kann diese schrille Feier bewirken? Vor allem die jüngere Generation sei offen und unbefangen, so Ute Hauth, doch zu viele Menschen würden immer noch erschrecken: „Wir wollen als normal betrachtet werden“, fordert sie.
SÜDKURIER, Konstanz, 18.07.2011
Hosen runter
«Mein lesbisches Auge», die erotische Anthologie aus dem konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, erscheint alljährlich pünktlich zur Leipziger Buchmesse - in diesem Jahr als Jubiläumsband X.
In dem Jahrbuch der Erotik 2011 geht es um Frauen, Leben und lesbische Sexualität. Zart, hart, erregend, anregend, heiter oder ernst sind die Geschichten. Dazu gibt es Interviews mit Autorinnen.
Gibt es lesbische Vorbilder für Sie? Prominente in der Geschichte? Wer? Warum?
Sandra Wöhe: Meine Jola aus „Die indonesischen Schwestern“, in die bin ich völlig vernarrt. Sie verliebt sich in ihre Viktoria, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. Sie akzeptiert das so sehr andere Denken dieser Frau und lässt sich komplett auf sie ein – ohne sich selbst dabei zu verlieren. Sie liebt bedingungslos, obwohl sie nicht an die Liebe glaubt.
Sind Lesben im 21. Jahrhundert tatsächlich gesellschaftlich akzeptiert oder ist das ein Trugschluss?
Sandra Wöhe: Das weiß doch jede: Lesben sind Männerhasserinnen. Und weil das nun einmal so ist, bin ich keine Lesbe. Oder?
Und wenn ich keine bin, wird das meine Freundin sehr überraschen, dass sie ein Verhältnis mit einer Hete hat. Schatz, ich muss dir was erklären. Obwohl, sie hasst die Männer auch nicht. Hurra, wir sind Heten. Na ja, fast. Aber wir sind ja auch nur fast akzeptiert.
Wie lange dauerte Ihre längste Liebesgeschichte?
Sandra Wöhe: Meine schönsten Lieben wurden die besten Freundschaften. Die Liebe hält – wenn sie sich weiterentwickeln darf. Somit dauert meine erste lesbische Liebesgeschichte eigentlich immer noch an, seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert. Sie hält auch deswegen, weil sie irgendwann Platz gemacht hat in meinem Herzen.
Was ändert sich mit der Dauer?
Sandra Wöhe: Alles. Liebe lebt und die Sexualität erst recht. Beides will gepflegt sein. Beides. Wie das mit der Liebe geht, das wissen die meisten.
Beschreiben Sie „besondere“ Momente nach 10 Jahren, schöne und weniger schöne, erotische, sexuelle und aus dem Alltag ...
Sandra Wöhe: „Du schnarchst!“, sagte sie. Dieser blöde Schnupfen, dachte ich, griff nach dem zweiten Kissen und wollte auf das Sofa ausweichen. Sie hielt mich fest.
Und aus der Anfangszeit der Beziehung?
Sandra Wöhe: Die Zahnpasta war schuld. Die hatte ich mit der Massagecreme verwechselt. Ausgerechnet in der ersten, unserer allerersten Nacht. Aber meine Sternin lachte nur. Und ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Zum Glück. Mein jämmerliches Gesicht, das war es, was ihr das Herz geöffnet hat. Wenn es heute mal hart auf hart geht, ist die Zahncreme immer noch der beste Weichspüler im Haus. Biologisch abbaubar.
Symbiose, was ist das genau?
Sandra Wöhe: „Du bist mein Ein und Alles!“, sagte sie. „Mehr als dich will ich gar nicht brauchen.“ Ich verstummte. Was sollte ich ihr noch erzählen, wenn wir alles gemeinsam erlebten?
Ist Symbiose für Sie eher etwas „Schönes“ oder eher etwas „Schlimmes“, wieso?
Sandra Wöhe: Was habe ich damit zu tun, dass du dich in mich verliebst? Nichts. Was hast du damit zu tun, dass ich bei dir bleiben will? Überhaupt nichts. Was haben wir zu tun, dass die Beziehung uns trägt? Alles. Mit zunehmender Erfahrung und Sicherheit wächst sich jede Symbiose aus.
Haben Sie schon einmal sexuelle Abhängigkeit erlebt? Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht?
Sandra Wöhe: Jede ist anders. Mit jeder ist es anders. Eine Köstlichkeit findet sich immer. Eine? Oft ist es ein ganzer Sack voller Süßigkeiten. Aber wer zu viel nascht, verliert eher die Fasson als den freien Willen.
Was ändert sich durch das Älterwerden im Verhältnis zu anderen Frauen?
Sandra Wöhe: Wenn ich mich früher auf eine eingelassen habe, dann war ich blind für das, was Unschönes passierte. Was habe ich da nicht alles mit mir machen lassen! Zum Beispiel den Sex zu unterbrechen, weil der Ex zum Geburtstag gratuliert werden musste. Heute dulde ich kein Telefon im Schlafzimmer.
Was ist guter, was schlechter Sex?
Sandra Wöhe: Die einen sind von ihren Zauberhänden überzeugt, auch wenn diese gar nicht gefragt sind. Die anderen trauen ihrem Fingerspiel überhaupt nichts zu. Wie bedauerlich! Sexuelle Magie entsteht beim Spielen – mit dem Mut, neue Regeln zu schreiben.
Sandra Wöhe, Autorin für Frauen - und Lesbenliteratur, Winter/Frühling 2011
Zürcher Autorin gewinnt. Sandra Wöhe mit Online-Award ausgezeichnet
Im Leben wie im Internet gibt es viele besondere Menschen. Sie online zu finden, hilft Yasni, die Personensuchmaschine. Hier zeichnet „Tedoras Award“ außergewöhnliche Profile aus.
Weltweites Voting
Bis Ende September konnte abgestimmt werden, von überall her aus dem World Wide Web. Fünf KandidatInnen waren nominiert. Mit großem Abstand gewonnen hat eine Zürcherin.
„Ich war ganz überrascht.“, sagt Sandra Wöhe. „Yasni benutze ich, wenn ich nach bestimmten Personen suche und keine Lust habe, mich durch Seiten von Links zu klicken, die nicht weiterführen. Und dann habe ich selbst gewonnen. Platin! Ich wollte es zunächst gar nicht glauben.“
Die Autorin mit indonesisch-niederländischen Wurzeln hat ihre Fans hauptsächlich in der Schweiz, in Deutschland und Österreich. „Und dann ganz vorne in einer weltweiten Abstimmung! Überhaupt nominiert zu werden, war für mich schon eine Auszeichnung.“
Lange feiern will Sandra Wöhe ihren Award allerdings nicht. Sie steckt mitten in einem neuen Romanprojekt, das zur Leipziger Buchmesse erscheinen wird. Wir sind gespannt auf „Die indonesischen Schwestern“, die der konkursbuch Verlag Claudia Gehrke veröffentlicht.
sing, zürich, 10-10
Zur Sache, Schätzchen!
«Mein heimliches Auge», die erotische Anthologie aus dem konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, erscheint alljährlich pünktlich zur Frankfurter Buchmesse. Im neuen Band, immerhin Nummer XXV, bin auch ich vertreten, diesmal mit einem Interview. Die Fragen hatten es in sich …
Dein Alter, Geschlecht:
51, Frau.
Was erregt dich? Im Alltag? Beim Sex?
Sandra Wöhe: Beim Küssen im Bauchnabel Salz schmecken. Das zu tun, davon zu träumen, darüber zu sprechen und von etwas scheinbar ganz anderem zu schreiben.
Deine beliebteste/n Sexfantasie/n?
Sandra Wöhe: Ich liebe eine Serie von katastrophal guten Sexpannen. Versöhnung inklusive.
„Wie es ist“: die real beliebteste Sextechnik, Stellung etc.?
Sandra Wöhe: Im Stehen. An der Mauer. Neben der Polizeiwache. Über mir blüht der Flieder. Und der Reißverschluss der Jeans zerkratzt mir den Handrücken.
Gibt es einen Satz/ein Wort, das dich in bestimmten Situationen besonders anmacht?
Sandra Wöhe: Eine Terrasse mit Blick auf den Zürichsee. Lachs im Spinatbett, ein kühler Riesling im Glas. Und dann ihr Flüstern: „Ich bin hungrig. Lass uns gehen. Jetzt.“
Was ist Glück?
Sandra Wöhe: Die Zigarette danach. Als Auftakt.
Einen Moment des Glücksgefühls in einer Beziehung?
Sandra Wöhe: Den Badezimmerspiegel teilen, ohne sich mit der Wimpernbürste gegenseitig ins Auge zu stechen.
Welche Probleme gibt es in Beziehungen – allgemein, „sextechnisch“ ...?
Sandra Wöhe: Wenn der erste Kuss nicht mundet, lässt Sandrillon ihre Kutsche vorfahren.
Lebst du heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell, asexuell?
Sandra Wöhe: Die Genießerin. Das Fräulein vom Amt. Die Dame von Welt. Welche? Bleibt zu erraten – oder auszuprobieren.
Unterscheiden sich deiner Meinung nach Probleme in heterosexuellen Beziehungen von schwulen oder lesbischen?
Sandra Wöhe: Menschen bleiben menschlich. Auch bei tierisch gutem Sex.
Allerdings ist es leichter, eine Frau ins Bett zu tragen, selbst wenn sie zappelt. Für mich, als Frau.
Wie hast du deine Freundin kennengelernt?
Sandra Wöhe: Göttin sei Dank stolperte ich über meine Füße (das hatte ich aber auch lange genug geübt). Der Wein spritzte auf ihre Bluse. Ich war untröstlich (mein Spiegel glaubt mir schon lange nicht mehr). Ich gab ihr meine Visitenkarte (natürlich nur für die Rechnung von der Reinigung). Und sie? Nahm meine Entschuldigung an und folgte der Einladung.
Wie erklärst du es dir, keinen Mann kennenzulernen?
Sandra Wöhe: Wenn das Auge immer auf die Frau fällt, kippt der Mann aus dem Raster.
Kannst du spontan das Ende einer Affäre erzählen?
Sandra Wöhe: Leicht blies der Wind über ihre nackte Haut. „Wann sehen wir uns wieder?“, fragte ich. Zärtlich hauchte sie: „Bald. Nur nicht morgen. Da hole ich meine Freundin vom Flughafen ab.“
Worauf schaust du spontan, wenn dir zum ersten Mal eine andere „ins Auge fällt“?
Sandra Wöhe: Wie sie geht. An der Theke lehnt. Lächelt sie? Wie sie das Glas hält. Wie sie ihre Lippen leckt.
Was findest du an Frauen attraktiv?
Sandra Wöhe: Körper, die sich aneinanderschmiegen. Schenkelumarmungen, schmusende Brüste und ein Lächeln, das Zähne zeigt.
Kannst du dir vorstellen, wie ein Mann beim Sex empfindet?
Sandra Wöhe: 24 Stunden ein Mann sein? O ja! Ja, bitte. Aber keine Sekunde länger.
Kannst du dich noch erinnern, welche die erste Frau war, in die du dich verliebt hast?
Sandra Wöhe: Als sie ihre Hand auf meinen Bauch legte, wollte ich mehr. Nicht von ihr. Sie war eine ungeschickte Liebhaberin, leider. Was dieses Mehr war und von welcher Frau ich es wollte, konnte ich nur ahnen. Aber ich wusste: Es würde mehr sein. Sehr viel mehr.
Sexuelles Erleben für dich persönlich – vor 25 Jahren und heute?
Sandra Wöhe: Sex ist wie Autofahren. Mein erster Wagen war ein Panda. Den habe ich immer wieder abgewürgt. Der Peugeot? Der hoppelte mehr, als dass er fuhr. Wie ein Porsche behandelt werden will, zeigte mir eine Herzensdame. Mittlerweile finde ich mich hinter jedem Lenkrad zurecht. Aber ich lasse mich auch gerne chauffieren.
Sandra Wöhe, Autorin für Frauen - und Lesbenliteratur, Herbst/Winter 2010
Willkommen auf meiner Website!
Vier Tage in vier Jahren: Wie mit einem Schlaglicht beleuchtet der Roman das Leben einer Witwe mit drei Töchtern. Sie sind aus Indonesien an den Niederrhein gekommen, mit bundesrepublikanischem Pass und akzentfreiem Hochdeutsch. Aber im Dorf sieht man die Mandelaugen und denkt im Dialekt.
„Die indonesischen Schwestern“ sind mein bisher persönlichstes Buch. Natürlich ist alles Fiktion. Ein bisschen Familiengeschichte steckt trotzdem darin. Meine Großmutter kam vor rund einem halben Jahrhundert mit vier Kindern in die Niederlande. Für den Roman konnte ich auch auf ihre Erinnerungen an Indonesien zurückgreifen.
Giraffe im Nadelöhr auf Tonspur
"Das wär’s! Mach ein Hörbuch aus deiner Giraffe - erotisch, für Lesben, mit Spaß und Ernst und Handlung und Bett!"
So fing es an. Im Sommer. Und ich dachte, warum eigentlich nicht? Das kann ja nicht so schwer sein.
War es auch nicht. Schwupps wurde die Giraffe auf die Tonspur gebannt. Und ich lernte, was es für unterschiedliche Arten gibt, CDs zu produzieren. Zu pressen, brennen, kopieren. Und zu bedrucken. Und zu verpacken.
Im Oktober kam meine Akustikgiraffe heim. Und ich musste erkennen, dass uns die Technik ein Schnippchen geschlagen hatte. Zwei Monate knispelte ich am Soundtrack. Vergebens. Eine Giraffe mit Knacksern? Das ging nicht.
Also neu, diesmal mit einer anderen Sprecherin. Die war im Januar Feuer und Flamme. Im Februar hatte sie Zeit. Mitte März sagte sie ab. Sie hatte Asthma bekommen. Wahrscheinlich chronisch. Die Stimme in Gefahr.
Die dritte Sprecherin war gefunden. Gute Stimme, Profi-Studio.
Mit anderen Worten: Das Hörbuch "Giraffe im Nadelöhr" war Mitte März wieder gut im Rennen. Und dann ... Genau.
Im April stand die vierte Sprecherin auf dem Startblock und bat mich Ostern nach Berlin zu fliegen, um bei der Aufnahme Regie zu führen. Gesagt, getan!
Und es hat sich gelohnt. Nela Bartsch bei der Arbeit zuzusehen und zu hören, war ein wirklicher Genuss und ein einmaliges Erlebnis. Ihre Stimme begeisterte mich. Immer wieder. Immer neu.
Jetzt wurde es doch endlich etwas mit dem Hörbuch! Dachte ich. Mitte Mai wartete die "Giraffe im Nadelöhr" über eine Woche auf die Auslieferungsbestätigung. In der Gema war die Hölle los: Ferien, Erkrankungen und Sitzungen Aber endlich war die Giraffe produziert, auf CD, bedruckt und verpackt. In 38 Paketen. Dann konnte die Reise ja losgehen.
Tja. Und dann - genau. Das war wohl etwas zu einfach gewesen. Irgendetwas ist schief gelaufen. Statt brav durch die Kapitel zu gleiten, übt die "Giraffe im Nadelöhr" den Hammelsprung, hüpft nach dem ersten Track zum zehnten, zieht weiter zu Nummer sechs, von dort ... . Also nach Pfingsten zurück, wenn auch nicht auf Start, so doch zumindest ins Presswerk.
Ich wusste gar nicht, was für ein kapriziöses Tier eine Giraffe sein kann. Oder liegt es am Nadelöhr? Aber irgendwann wird der Postbote schwer schnaufend vor meiner Tür stehen. Vielleicht sogar schon demnächst. Wann immer das ist. Ich hoffe, bald. Am liebsten nächste Woche.
Und die nächste Woche kam schneller als erwartet. Am 23 Juni 2009 klingelte es. Und wer stand vor der Tür? Jawohl, die "Giraffe im Nadelöhr". Endlich!
Und jetzt! Habe ich es sogar geschafft einen Video-trailer für meinen kleinen bockigen Langhals zu laden. Bin ja so stolz.
Auf Wiederhören,
Sandra Wöhe, Sommer 2008/2009


