Der Gesundheit nach: Mette & Irma laufen los. Die neueste Kolumne finden Sie in der Rubrik Lesen – und mehr.
Tempi passati: Unterwegs mit Lass mich deine Pizza sein
Wilsch, Verein Winterthur Lesben und Schwule
Badgasse 8, Winterthur
Lesbischwule Popart-Ausstellung & Lesung, 14.09.2006
Wartsaal 3
Helvetiaplatz, Bern
Lesung und Talk, 10.06.2006
HAZ Centro
Sihlquai 67, 8005 Zürich
lesbischschwule Lesung: Jürg Kilchherr & Sandra Wöhe, 12.01.2006
Berner Literaturforum
Länggasstreff, Bern
Abend der Literatur, 13.11.2005
Büchereule. Der virtuelle Treffpunkt rund ums Buch.
Leserunde "Lass mich deine Pizza sein", 06.10.2005
Warm-up-Fest, Frauenzentrum Zürich
Frauen-Dienstleistungs-Gewerbe-und-Kulturzentrum
Bremgartnerstr. 18, Zürich
Kurzgeschichten mit B. Keller, M. Devi, S. Wöhe, 15.07.2005
Booklover Conference
Hotel Schwarzer Bock, Wiesbaden
Lesung, 21.5.2005, ausgefallen
Buchhandlung Buch und Wein
Ankerstrasse 4, 8004 Zürich
Kurzgeschichten mit S. Buchmann, M. Backus,
M. Devi und S. Wöhe, 18.05.2005
Stoffwechsel 15
Geroldstrasse 15, 8005 Zürich
Gesang, Gemälde & Literatur, 03.01.2005
Schloss Elmau
82493 Elmau, 20.10.2004
Presseartikel: Jugenddialog "Toleranz zwischen Tugend und Torheit"
Lila Diestel, Frauenzentrum
Lüpertzenderstr. 69, 41061 Mönchengladbach
Lesung, 08.10.2004
Feedback Lila Diestel, Frauenzentrum
Ein kleiner Raum gefüllt mit neugierigen Frauen... .
Es ist meine erste Lesung, die ich besuche. Wie Sandra Wöhe wohl aussieht? Wird die Autorin sich einfach hinter ihren Tisch setzen? Ein Kapitel aus ihrem Buch runterrasseln? Ein paar lästige Fragen beantworten und sich dann schnellstens wieder auf den Heimweg machen? Mit der Hoffnung, dass dieser Abend die Auflage ihres Romans "Lass mich deine Pizza sein" steigern wird?!
Der Raum ist dunkel, nur ein paar "für die große Autorin" ausgerichteten Leselampen und das grelle Licht des Flures erleuchtet den Raum. Da steht sie nun! Ist sie es? Oder nicht?
Doch sie muss es sein: Wer sonst sollte sich erdreisten den liebevoll für die Autorin hindrapierten Tisch nebst Stuhl einfach an die Wand zu rücken und sich mit dem Hintern dagegen zu lehnen?
So hatte ich sie mir nicht vorgestellt, die Lady von weit her, welche die von vielen ersehnte Begabung haben soll: Geschichten zu schreiben, die andere interessieren und dies wie sich später herausstellen sollte auch noch unter Beweis stellt.
Da steht sie nun, schwarz gekleidet in einem frisch gebügelten Hemd und ohne ein einziges Haar auf dem Kopf. Sie trägt Glatze, wie es scheint stolz (ob es so ist weiß frau nicht) aber mit diesem Charakterkopf kann sie es sich leisten.
Sie beginnt mit ihrer Lesung, nimmt sich vorweg geschickt selbst auf den Arm, um ihre Aufregung runterzuspielen, was sie gleich noch sympathischer wirken lässt als sie ohnehin schon mit ihren großen, mandelförmigen Augen ist.
Da sitze ich nun auf meinem Klappstuhl neben meiner Sandkastenfreundin, die in ihrem Leben noch keine Dutzend Bücher gelesen hat und lausche Sandras Stimme.
Sie rasselt ihre Geschichte nicht runter, sie erzählt, sie gestikuliert, sie ist in ihrem Element und ihre Anspannung weicht langsam von ihr. In diesem Metier kennt sie sich aus. Diese Welt ist ihre, von ihr erschaffen.
Als sie fertig ist richtet sie ihr Wort an das Publikum... ca. 20 Frauen in einem Raum, die vielleicht fasziniert von dem gehörten, aber mit Sicherheit beeinflusst von Sandras holländisch-schweizerischem Akzent nicht wissen, mit welchem Fragen sie sie löchern sollen. So erzählt sie von sich, wo sie aufgewachsen ist, wie sie zum Schreiben kam, welche Berufe sie bereits ausgeübt hat und wie diese ihre jetzige Arbeit beeinflussen.
Wie persönlich, freundlich sie rüberkommt. Ehrlich äußert sie, dass sie stolz auf sich ist, dass nach 7 Wochen die zweite Auflage erschienen ist. Kein Anschein von Überheblichkeit kein Hauch Arroganz.
.... Als Betthupferl liest sie aus "Bisse und Küsse III" und signiert anschließend die an Ort und Stelle gekauften Buchexemplare. Ob einem wohl alle AutorInnen tief in die Augen gucken, bevor sie sich in ihrem Buch verewigen? Sandra macht es jedenfalls und es macht den Anschein, als wolle sie nicht in unsere Augen, sondern in uns schauen.
Was bei unserer "Verbindung" herauskam lautete:
"frech und charmant.
Nur weiter so."
Hat sie es geschafft hinter meiner Stirn zu sehen?
Fest steht, dies war nicht meine letzte Lesung und auch hoffentlich nicht -meine letzte Begegnung mit dir, einer beeindruckenden Frau.
Danke.
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Pink Panorama
Löwenplatz, Luzern
LesBischwules Festival, 27.05.2004
Buchladen Erlkönig
Nesenbachstrasse 52, 70178 Stuttgart
Lesung, 14.05.2004, ausgefallen
Booklover Conference
Hotel Schwarzer Bock, Wiesbaden,
Lesung, 7/9.Mai 2004, ausgefallen
Atelier ART IST Galerie
Leimbacherstrasse 100, 8041 Zürich
Kunst - Literatur - Apero-Finissage, 24.01.2004
Buchhandlung am Rand
Röschibachstrasse 73, 8037 Zürich
Lesung & Apero, 16.01.2004
Tanzschule Barbara Ruf
Rüdenplatz, Zürich
Hör- und Tanzsamba, 20.12.2003
HAZ Centro
Sihlquai 67, 8005 Zürich
Talkshow & Lesung, 19.12.2003
Atelier ART IST Galerie
Leimbacherstrasse 100, 8041 Zürich
"Kunstpizza", 05.12.2003
femscript
Pestalozzi-Bibliothek, Hofwiesenstrasse 379, 8050 Zürich
Neuerscheinungen der femscript - Autorinnen, 08.11.2003
Cafe Albatros
Kiesstrasse 27, 60486 Frankfurt
Frankfurter Buchmesse, 10.10.2003
Debütlesung: "Lass mich deine Pizza sein"
