Mette führt Buch, Irma gibt Bücher weiter. Meine neuste Kolumne finden Sie in der Rubrik «lesen» – und mehr.
Time to learn Englisch in May
Mein Neffe erreicht schon meine Hüfte. Die Zeit ist gekommen, dass der kleine Mann seiner Tante erzählen will, wie die Sternschnuppe ihm Glück gebracht hat und wie die Fußstapfen auf den Küchenboden den Weihnachtsmann verraten haben. Mein Neffe ist ein begnadeter Erzähler. Und alles auf Englisch!
Es hilft nichts. Ich werde wohl wieder die Schulbank drücken müssen. English Language School, here come I. Oder so. War da nicht mal was mit Subjekt-Prädikat-Objekt? Also, here I come. Und das alles, damit die Kinderwünsche auch sicher auf den Sternen unter dem Tannenbaum landen.
Bis ich wieder in Zürich bin, klären „Die indonesischen Schwestern“ hier ihre eigenen Kommunikationsprobleme. Hören Sie sich die ersten 27 Seiten an. In Sandras Blog geht es dann weiter, mit einem Drabblepaket dreimal die Woche.
Ich freue mich derweil. Auf den Neffen und seine Familie, die englischen Gärten, den englischen Regen, die englische Küche. Und ganz besonders auf das Vokabelpauken.
I greet you heartily, Ihre Sandra Wöhe
Wer schreibt, kommt: Spiel mit Süßem in Konstanz
Ja. Ich tue es. Ich schreibe Erotik. Und nun spreche ich auch darüber. Am Samstag, 6. Juli 2013, gebe ich einen Schreibkurs bei der Kulturwoche des CSD am See Konstanz, Hohenhausgasse 16.
Textanalyse ist der Anfang. Sprachebene, dramaturgischer Aufbau, Perspektive, Plot - wir beginnen mit meinem "Erstling" und steigen so ein ins Schreiben von erotischen Kurzgeschichten.
Der Workshop beginnt bereits um 9 Uhr. Zum Finale belohnt uns um 16 Uhr Petra Manthei mit einem Nachtischbüffet. Voranmeldung ist nicht nötig, statt Kursgebühren gibt es eine Kollekte.
Und am Abend lesen auch noch Jule Blum und Elke Heinicke aus der Dreivariantencouch. Was für ein toller Tag wird das denn!
Willkommen auf meiner Website!
Vier Tage in vier Jahren: Wie mit einem Schlaglicht beleuchtet der Roman das Leben einer Witwe mit drei Töchtern. Sie sind aus Indonesien an den Niederrhein gekommen, mit bundesrepublikanischem Pass und akzentfreiem Hochdeutsch. Aber im Dorf sieht man die Mandelaugen und denkt im Dialekt.
„Die indonesischen Schwestern“ sind mein bisher persönlichstes Buch. Natürlich ist alles Fiktion. Ein bisschen Familiengeschichte steckt trotzdem darin. Meine Großmutter kam vor rund einem halben Jahrhundert mit vier Kindern in die Niederlande. Für den Roman konnte ich auch auf ihre Erinnerungen an Indonesien zurückgreifen.
